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„Ich komme aus der IT. Mein Alltag besteht aus Logik, Strukturen und Systemen. Viele glauben, das sei das krasse Gegenteil von Kunst. Für mich ist es genau andersherum: Weil ich weiß, wie man Ordnung schafft, kann ich mich im emotionalen Chaos einer Hochzeit voll auf den Moment konzentrieren. Ich suche nicht den Zufall, ich suche die Komposition, die hängen bleibt.“

Ich mag klare Linien und Symmetrie. Wenn ich durch den Sucher schaue, versuche ich, den Raum und die Menschen darin in Einklang zu bringen. Das Ergebnis sind Bilder, die sich ruhig anfühlen – wie ein Standbild aus einem Film, bei dem jedes Detail genau dort ist, wo es sein soll.“

„Dateien auf einem Server vergisst man. Ein Album im Regal nicht. Ich möchte, dass ihr eure Bilder nicht nur klickt, sondern spürt. Das schwere Papier, der Geruch von Leinen, das Gewicht der Holzbox in der Hand. Das ist für mich der Unterschied zwischen einem schnellen Foto und einer echten Erinnerung, die ihr noch in dreißig Jahren durchblättert.“